🚨 EILMELDUNG: Infantino unter Druck – FIFA-Präsident räumt Fehler ein
Die Zukunft von FIFA-Präsident Gianni Infantino sorgt derzeit weltweit für Diskussionen. Nach einer Reihe kontroverser Entscheidungen und wachsendem Widerstand innerhalb des internationalen Fußballs steht der Schweizer so stark unter Druck wie selten zuvor. Doch entgegen anderslautender Schlagzeilen gibt es bislang keine bestätigte Entscheidung über einen Rücktritt. Vielmehr hatte Infantino bereits im Mai angekündigt, bei der FIFA-Wahl 2027 erneut antreten zu wollen. (Inside FIFA)
Besonders brisant ist jedoch, dass Infantino inzwischen einen Fehler im Umgang mit den umstrittenen Plänen der FIFA eingeräumt hat. Im Mittelpunkt steht das sogenannte „FIFA Forward Enterprise“-Projekt, mit dem Teile des kommerziellen Geschäfts der FIFA neu organisiert und privates Kapital eingebunden werden sollten. Der Vorschlag löste heftige Kritik aus und sorgte insbesondere bei europäischen Fußballverbänden für Unruhe. (The Guardian)
Infantino entschuldigte sich für den Umgang mit dem Prozess und kündigte an, aus den Fehlern Konsequenzen zu ziehen. Der Plan wurde inzwischen zurückgezogen. Gleichzeitig versprach die FIFA, die internen Abläufe zu überprüfen und künftig stärker auf Transparenz und Abstimmung mit den Mitgliedsverbänden zu setzen. (Talksport)
Für zusätzliche Spannung sorgt die Reaktion der UEFA. Europas Fußballverband hat deutlich gemacht, dass das Vertrauen in die Führung der FIFA beschädigt worden sei. Auch einzelne nationale Verbände haben ihre bisherige Unterstützung für Infantino inzwischen infrage gestellt. Damit könnte der Weg zur FIFA-Wahl 2027 deutlich schwieriger werden als zunächst erwartet. (BILD)
Trotz der Kritik besitzt Infantino weiterhin erheblichen Rückhalt. Die FIFA-Führung bestätigte nach einer Krisensitzung ihre Unterstützung für den Präsidenten. Außerdem kann Infantino auf die finanziellen Erfolge seiner Amtszeit verweisen. Unter seiner Führung sind die Einnahmen der FIFA und insbesondere die wirtschaftliche Bedeutung der Weltmeisterschaft stark gewachsen. (
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, ob Infantino bereits seinen Abschied angekündigt hat – das hat er nicht. Vielmehr geht es darum, ob er die aktuelle Vertrauenskrise überwinden und seine angekündigte Kandidatur für 2027 erfolgreich durchsetzen kann.
Eines steht fest: Die kommenden Monate dürften für Gianni Infantino und die FIFA zu einer entscheidenden Bewährungsprobe werden.

